Soil information must be an integral part of smart farming and the new digital Europe


Boden für nachhaltige Lebensmittelerzeugung und Ökosystemdienstleistungen Fruchtbarer und gesunder Boden ist wichtig, um die Nahrungsmittel-, Wasser- und Energiesicherheit gewährleisten zu können. Der Boden bietet uns Ökosystemdienstleistungen, die weit über die Produktion von Biomasse und Lebensmittelsicherheit hinausgehen. Für uns Menschen sind Böden eine quasi nicht-erneuerbare Ressource, die weltweit immer stärker an Qualität verliert. Auch unsere Böden hier in Europa sind bedroht. Wir verlieren jeden Tag 275 Hektar an fruchtbaren Böden in der EU. Pro Jahr ist das in etwa die Fläche von Berlin. Eine sofortige Antwort auf die momentane Bodenschädigung wäre weitaus sinnvoller für die Wirtschaft, Natur und Gesellschaft als Tatenlosigkeit. Die Schädigung von Agrarböden kann vermieden oder zumindest minimiert werden. Schon jetzt gibt es einige Methoden und Technologien, die dabei helfen. Die Verfügbarkeit von lokalen Informationen über die Böden ist die Voraussetzung für nicht-schädigende Landnutzung. Bodeninformationen sind ungemein wichtig für kluge Landwirtschaft, die Informations- und Kommunikationstechnologien nutzt, um das Farmmanagement sowohl on- als auch offline effektiv zu gestalten. Die kombinierte Nutzung konventioneller und digitaler Bodenkartierung mithilfe von GPS, Scannern, Remote Sensing und computerbasierten Lösungen ermöglicht es uns, die Qualität und Verfügbarkeit von Bodendaten zu verbessern. Die Nutzung von Technologien wie Sensoren und automatisierter Landwirtschaftsmaschinen hat zugleich die Herausforderung mit sich gebracht, dass wir lernen müssen, wie man Big Data in der Landwirtschaft effektiv einsetzt. Bodeninformationen müssen ein integraler Part kluger Landwirtschaft und des neuen digitalen Europas sein.

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